Biografie Biografie des Schauspielers und Regisseurs Daniel Krauss

Daniel Krauss, geboren und aufgewachsen im waldreichen Hessen, absolvierte nach der Schule ein einjähriges Praktikum im Kopierwerk der Bavaria Film München. Danach pendelte er zunächst zwischen Deutschland und New York, veröffentlichte erste Texte als Autor und studiert an der New York Film Academy, bevor er 1996 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin sein Regie-Studium aufnahm.

Es entstanden diverse Kurzfilme und erste Theaterinszenierungen. Parallel zum Studium nahm er an den Workshops der European Film Academy teil. 2001/2002 drehte er seinen Abschlussfilm „Heimatfilm“ (WDR) mit Fritzi Haberland und Hannes Jaenicke in den Hauptrollen, bei dem er auch für das Buch verantwortlich zeichnet. Seit dem Ende seiner Ausbildung trat Krauss als Schauspieler in über 80 Filmen und Serienepisoden (z. B. „Baader“, „Schwarze Schafe“ und für vier Jahre an der Seite von Ulrich Mühe in der Serie „Der letzte Zeuge“) auf; er inszenierte für die Vaganten Bühne Büchners „Woyzeck“, David Mamets „Die Wälder“ und „American Tet“ von Lydia Stryk für das English Theatre; 2005 drehte Krauss im Auftrag der DMSG den Aufklärungs-Spielfilm „Nina – ein Leben mit MS“ (Produktion, Drehbuch, Regie) mit Anna Eger in der Hauptrolle.

An der Filmhochschule in Kapstadt/Südafrika unterrichtete Krauss 2007 sechs Monate lang in den Fächern Schauspiel und Screenwriting. 2007-09 brachte er das Kunst- und Literaturmagazin „Spella erzählt Geschichten“ heraus.

2009 gründete er gemeinsam mit Antoine Monot Jr. die Zuckerfilm GmbH und produzierte den Spielfilm „Slowplay“ (Buch und Regie) in Kenia. Sein dritter Spielfilm "Kaiserschmarrn" ist gerade abgedreht und befindet sich in der Postproduktion. Gemeinsam mit Volkmar Umlauft gründete er das Seminar "Methodik, Technik, Praxis - die Arbeit des Schauspielers vor der Kamera", welches von der FFA gefördert und vom TÜV als Weiterbildungsmaßnahme zertifiziert wurde. 2011 wurde er als Coach für das Start Social Programm ausgewählt und unterstützt seither das 'Netzwerk Berliner Kinderpatenschaften'. Für die geplante Verfilmung des Romans "Mein Jahr als Mörder" erhielt er eine Drehbuchförderung der FFA.

Daniel träumt weiterhin davon einmal einen Roman zu schreiben und würde gerne mit 50 eine Oper inszenieren. Ansonsten lebt er glücklich in Moabit.